Früher konnte man Ordner und Dateien aus der Finder-Seitenleiste entfernen, indem man sie einfach herauszog. Das funktioniert spätestens seit Lion nicht mehr. Also habe ich mir vorerst damit beholfen, im Rechtsklick-Menü “Aus der Seitenleiste entfernen” auszuwählen.

Aber dies geht nicht bei Ordnern auf Netzwerk-Volumes, die nicht verbunden sind. Da es den Server in meinem Fall nicht mehr gibt und eine zugemüllte Sidebar nicht schön aussieht, wollte ich schon die entsprechende Preferences-Datei suchen.

Das ist nicht nötig: Durch Zufall habe ich entdeckt, daß man jetzt die Apfeltaste (bzw. heißt die ja mittlerweile Command-Taste) drücken muß, um die Aliasse zu löschen. So einfach :)

EDIT: Anscheinend wurde das schon mit 10.6.7 geändert, damals konnte man aber noch mit Rechtsklick die Server-Ordner löschen.

 

Mit Mac OS X 10.7 Lion wurde der Ordner Library im Benutzerordner unsichtbar gemacht. Das nervt ziemlich, wenn man wie ich häufiger z.B. irgendwelche Preferences löschen will. Mit folgender Terminal Eingabe kann man die Library wieder dauerhaft sichtbar machen:

chflags nohidden ~/Library

 

Mit dem gestern erschienen Mac OS X 10.7 Lion sind einige neue Features hinzugekommen, u.a. Mobile Backup. Die Funtionsweise ist ähnlich der bisherigen Time Machine, nur werden die Backups auf der lokalen Festplatte (/.MobileBackups) gespeichert. Diese Versionen gleicht Time Machine dann mit dem Time Machine Backup auf einer externen Festplatte ab, sofern vorhanden.

Bisher habe ich zwei gravierende Nachteile festgestellt: Erstens ist meine SSD wesentlich langsamer geworden, weil sie schon innerhalb eines Tages randvoll mit Backups zugemüllt wurde. Zweitens konnte ich nicht einmal das neue Xcode installieren. Es kam ein wenig aussagekräftige Fehlermeldung des Installers, erst das Logfile zeigte an, daß zuwenig Speicherplatz vorhanden war.

Bei Laptops ist Mobile Backup automatisch aktiviert. Leider wurde außerdem die Option zum Deaktivieren in den Systemeinstellungen “Time Machine” gestrichen, die in der Developer Preview noch vorhanden war. Aber Mobile Backup läßt sich einfach über das Terminal deaktivieren:

sudo tmutil disablelocal

Nach einem Neustart sollten die Backups dann auch verschwunden sein.

 

So richtig warm bin ich mit der Server-Version von Mac OS X leider nie geworden. Der Versuch, ein vollwertiges Server-Betriebssystem unter die benutzer- und vor allem einsteigerfreundliche Oberfläche von Mac OS X zu verpacken, ist ja eine prima Idee und funktioniert soweit auch. Mit einem Klick ist ein neuer User eingerichtet und der VPN-Server läuft nach nur zwei weiteren. Wenn der mac-affine Chef einer kleinen Firma die alltäglichen Einstellungen selbst vornehmen kann, erspart das dem externen Admin viel Arbeit.

Soviel zur Theorie. Denn von der ersten Version an war Mac OS X Server ziemlich buggy. Ich hatte immer gehofft, daß sich das mit der Zeit bessern würde. Aber der heutige Tag fing damit an, daß ein neuer Mac mini Server direkt nach dem Auspacken schon während des automatisierten Konfigurationsdialogs anzeigte, daß die Konfiguration fehlgeschlagen sei. Der Versuch, die Logfiles dazu anzuzeigen, wurde mit einer Kernel Panic quittiert.

Nun ja, dann eben sauber neu installieren, ich wollte eh noch das RAID 1 konfigurieren. Nach dem Combo Update auf 10.6.7 funktionierten dann Server Admin und Workgroup Manager nicht mehr. Der Prozeß servermgrd lief zwar, aber lauschte laut netstat nicht auf Port 311. Falls das jemand auch unterkommen sollte, folgendes hat bei mir geholfen:

  1. Daemon beenden: sudo launchctl unload /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.servermgrd.plist
  2. Preferences File löschen: sudo rm /Library/Preferences/com.apple.servermgrd.plist
  3. Mit Pacifist die Datei von der Install-DVD extrahieren und an die Stelle einsetzen
  4. sudo launchctl load /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.servermgrd.plist oder neustarten

Fakt ist jedenfalls, daß der normale Freizeitadmin (für den Mac OS X Server aber wohl konzipiert ist) in der Situation den ganzen Server zu Apple zurückgeschickt hätte. Und mir ist da ein ehrliches Linux ohne GUI wesentlich lieber. Da ist zwar einiges wesentlich umständlicher und braucht etwas Erfahrung auf der Kommandozeile, aber man hat dafür die Kontrolle über das System. Und in vielen Jahren Linux-Administration ist es mir noch nie untergekommen, daß etwas einfach so von einer Minute auf die andere nicht mehr funktioniert. Außer ich habe was kaputtgemacht, aber dann darf ich mich nur über mich selbst ärgern.

Mal schauen, was mit Lion kommt. Die separate Server-Version wird ja abgeschafft und man kann die Serversoftware über den Appstore für ein paar Euro nachladen.

 

Heute habe ich die Dateien von einem alten Mac OS X Fileserver auf einen neuen Server unter Debian kopiert. Da es sehr viele Dateien waren, natürlich mit rsync. Erst einmal funktionierte auch alles wie erwartet und die Mac Clients griffen munter per Samba auf den Server zu. Bis sich die ersten User über leere Ordner beschwerten.

Dabei handelt es sich nach kurzer Prüfung um alle Ordner mit Umlauten. Anscheinend verwendet Apple eine etwas andere UTF-8 Kodierung als der POSIX Standard.

Die Rettung brachte ein kleines Perl-Skript namens convmv, die Option –nfc brachte alles wieder in Ordnung. Vielen Dank an den Autor Björn Jacke!

 

Apple ships Mac OS X with an easy to use, secure and since 10.5 even almost stable encrypting solution: File Vault. But this has at least two disadvantages:

  • Only home folder is encrypted
  • Time Machine backups home folder only after logging out

A good alternative is PGP Whole Disk Encryption (WDE) which costs about $ 100,-.  The current version 10 is compatible with 10.6 and even Boot Camp. Follow this guide to install PGP for both Mac and Windows Partition. After that your hard disk is fully encrypted, good to know in case your MacBook gets lost or stolen.

Time Machine Backups aren’t a problem anymore: Since Mac OS X accesses the disk unencrypted, you can backup as without WDE. Of course you shouldn’t forget to encrypt your backup disk, too.

But we want to do more: Sometimes it’s annoying to reboot to Windows, so we want to start it as a virtual machine in Parallels or VMware (which one you choose mostly depends on your taste). There is just one problem: The virtual machine fails to boot with an error. PGP WDE installed a new boot loader on the Boot Camp Partition to request the password and decrypt the disc. But when you’ve booted in Mac OS X also the Boot Camp partition is already decrypted. Obviously decrypting it again fails.

So we need the virtual machine to use the original boot loader. Luckily Parallels and VMware create a separate file for the Master Boot Record, so we can safely reset it. To do so, start your virtual machine from your Windows installation disc and go to the repair console: For Windows XP type fixmbr, for Vista and 7 bootrec /fixmbr. After that Windows boots as well in Boot Camp as in Parallels/VMware.

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